Bürgerinitiative Landschaftspark West

Mut zu mehr Natur
Nein zur Bebauung des Landschaftsparks

Fakten
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Unsere Ziele

Wir kämpfen für den Erhalt der Baumschule und des Landschaftsparks West entsprechend dem eingezeichneten Gebietes. Dieses zieht sich bis Gräfelfing, über den Lochhamer Schlag und weit über die Feldflur Pasing. Laim, Hadern und Pasing sind als Stadtgebiete betroffen. Die Baumschule ist nur ein kleiner Teil davon. Wir möchten eins der letzten großen zusammenhängenden Grünzüge in München retten und sprechen uns klar gegen eine Teilbebauung aus. Unabhängige Vereine wie z.B.: Bund Naturschutz und Grünzug Netzwerk Würmtal unterstützen unsere Forderung

Unsere Forderung

Erhalt des Landschaftsparks West - Baumschule -
Aufnahme in den Status Landschaftsschutzgebiet bei der Novellierung
Umsetzung des Stadtratsbeschlusses von 1995

Illustrierte Karte der Baumschule und des Landschaftspark West.

Unsere Idee zum Landschaftspark West

So könnte er aussehen

Luftaufnahme des Landschaftspark West mit Markierungen potentieller Stellen für Hecken, Bäume, Feuchtbiotope und weitere Verbesserungen.

Warum ist das
Gebiet in Gefahr?

Städtebauliche Planungen stehen im Zusammenhang mit der Verlängerung der Strecke U-5 an.
Es wurde bereits eine Machbarkeitsstudie zu einer Bebauung dieses bzw. Teilgebiets in Auftrag gegeben. Dies bedeutet, dass Begehrlichkeiten und Ideen im Raum stehen, wie das Gebiet des Landschaftsparks für den Städtebau genutzt werden kann, um mehr Wohnraum zu schaffen.
Wir sagen NEIN zu diesen Plänen – bereits jetzt schon in der frühen „Phase der Prüfung“. Es gibt viele Argumente die ein NEIN zur Verwertung / Bebauung rechtfertigen!!!!

Warum sagen
wir Nein zur Bebauung?

Der letzte zusammenhängende Grünzug ist für den Münchner Westen von großer klimatischer Bedeutung. Dieser sorgt dafür, dass der Münchner Westen mit Frischluft versorgt wird und im Sommer auch für den notwendigen kühlen Luftaustausch sorgt, um gesundheitsgefährdende Temperaturen, die bereits heute schon enorm angestiegen sind, zu reduzieren. Wir wollen nicht, dass Natur gegen Wohnungsbau ausgespielt wird. Die Stadt München hat die Verantwortung beide Seiten zu fördern und zu schützen. Die „Natur“ kommt in München definitiv zu kurz. Wohnraum ist wichtig, doch nicht auf Kosten der Natur, denn atmen müssen wir alle. Alleine Laim hat nur 3 % Grünfläche und liegt damit auf den letzten Platz von Vierteln mit Grünanteil in München.

Der Mehrwert der Baumschule auf einen Blick.

Sozial

  • Begegnungsort alt-jung-Migranten-Deutsche
  • Sport + Abenteuer
  • Erholung + Spaziergang
  • Kreativität fördern
  • Spielen in der Natur
  • Aggressionsabbau

Natur

  • Artenvielfalt
  • Biotope + Teiche
  • Schwammfunktion
  • unterschiedl. Nutzung Baumschule, Obstwiese, ökologischer Ackerbau

Klima

  • Kalt und Frischluftschneise
  • Filterfunktion
  • Sauerstoffproduzent
  • Keine zusätzl. Verdichtung
    • Schutz von Grünflächen
    • keine zusätzliche Belastung durch mehr Infrastrukur /Überlastung der Region

Alles auf einen Blick

  • Städte werden im Sommer unerträglich heiß – die Frischluftschneise des Münchner Westens sorgt für die notwendige kühle Luftzufuhr die ein Aufheizen der Stadt verhindert.
  • München ist schon heute die am stärksten versiegelte Stadt in Deutschland – trotz einer starken rot / grünen Fraktion im Stadtrat.
  • Die Baumschule ist das wichtigste Naherholungsgebiet für die angrenzenden Anwohner aus Laim, Hadern und Pasing.
  • Für Kinder und Jugendliche ist die Baumschule der Bereich für freie Bewegung, Abenteuer und Luft zum Atmen.
  • Der Münchner Westen ist mit Grünflächen deutlich unterversorgt; Laim kommt hier nur auf einen Anteil von 3%.
  • Die Baumschule leistet einen erheblichen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt.
  • Bei Bebauung der Fläche müssten die Anwohner auf weiter entfernte Naherholungsgebiete ausweichen, was wiederum zu mehr Verkehr und damit zu mehr Feinstaub und CO2 führen würde.
  • Laim hat eine sehr gemischte Einwohnerstruktur; hier leben viele Menschen, die auf ein intaktes Naherholungsgebiet angewiesen sind.
  • Eine städtische Baumschule muss in der Stadt angesiedelt sein, um weite Anfahrtswege zu vermeiden „CO2-Reduktion“ steht im Focus.

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Die Spende läuft über den BUND NATURSCHUTZ, Ortsgruppe München West und ist somit abzugsfähig mit Spendenbescheinigung.
Bitte als Zweck „Bürgerinitiative Landschaftspark West“ angeben:
IBAN des Bund Naturschutz: DE97 7015 0000 0000 120 352